Emil der Elch in Österreich – Unser CEO sah ihn live

Elch Emil – eine außergewöhnliche Sichtung im Weinviertel

In den letzten Tagen sorgt ein besonderer Gast für Schlagzeilen in Niederösterreich und Wien: Elch Emil. Das stattliche Tier ist vermutlich aus Tschechien eingewandert und wurde zuletzt auch in Korneuburg & Umgebung gesichtet. Unser Geschäftsführer, Armand Colard, hatte das außergewöhnliche Glück, Emil live zu beobachten – eine Begegnung, die weit über eine einfache Tierbegegnung hinausgeht.

„Da habe ich ordentlich geschaut, als ich gestern im Garten meiner Schwiegermutter stehend, einen Elch namens Emil seelenruhig vorbeigehen sah. Da glaubt man im ersten Moment, man sei im „falschen Film“. Mit Sicherheitsabstand habe ich ihn ein Stück begleitet, um sicherzugehen, dass er gefahrlos weiterziehen konnte. Als Biologe / Ökologe war das ein besonderes Erlebnis für mich.“ erzählt er sichtlich bewegt über den Elch. Ganz überrascht von der medialen Resonanz, gab er mittlerweile auch mehrere Interviews über seine unerwartete Begegnung für ORF, Puls 4 und mehr. 

Warum die Reise von Emil so viel mehr bedeutet

Elche sind in Österreich alles andere als alltäglich. Elche sind vor allem in Skandinavien verbreitet, kleinere Populationen gibt es auch in Polen und Tschechien. Von dort wandern gelegentlich Tiere nach Österreich. Es gibt zwar immer wieder wandernde Tiere und frühere Elch-Sichtungen in Österreich, aber für Aufsehen sorgt „Elch Emil“ trotzdem.

Die Sichtung von Emil zeigt uns auch: Wenn wir Lebensräume einschränken, suchen sich Tiere neue Wege – oder geraten in gefährliche Situationen. Denn immer öfter kommt es zu Wildtierbegegnungen in Städten bzw. in Stadtnähe. Emil macht sichtbar, was viele bedrohte Arten im Stillen erleben.

Fotocredits: Armand Colard

Lebensraumverlust & Artenvielfalt – ein globales Thema

Elch Emil steht zwar nicht unmittelbar für Lebensraumverlust, denn für Elche ist es durchaus natürlich sich auf Wanderschaft zu begeben. Dass er hier auftaucht, bedeutet nicht automatisch, dass er vertrieben wurde, aber es lässt uns etwas wachrütteln, wie wichtig Wanderkorridore für Tiere sind.

Besondere Probleme sind:

  • Zersiedelung & Infrastruktur: Straßen und Siedlungen unterbrechen natürliche Wanderwege – gerade für große Tiere wie Elche gefährlich.
  • Stress und Gefahr für Tiere: In Verkehrssituationen werden Wildtiere häufig panisch – mit fatalen Folgen.
  • Symbolik Emil: Die Geschichte von Emil veranschaulicht, wie eng unser menschlicher Lebensraum mit dem naturgegebenen Raum verbunden ist – und was geschieht, wenn wir ihn verengen.

Was wir daraus lernen können – Appelle und Handlungsmöglichkeiten

  • Lebensräume vernetzen: Wildtierkorridore schaffen, statt Flächen weiter zersiedeln.
  • Biodiversität in ESG-Reporting einbinden: Verantwortungsvolle Flächennutzung, Renaturierung & Schutzprojekte.
  • Privat & Unternehmenshandeln: Wertschätzung für die Natur fördern – ob durch nachhaltige Projekte oder respektvolles Verhalten gegenüber Wildtieren wie Emil.

Für unseren Geschäftsführer Armand Colard ist eines klar: „Das war für mich ein wirklich besonderes Erlebnis, ich hoffe, dieses wundervolle Wesen bleibt sicher und findet einen Raum, wo es sich wohlfühlt!“

Fazit: Elch Emil als Symbol für unsere gemeinsame Verantwortung

Ob Emil noch länger in Österreich bleibt, ist ungewiss. Doch wir wünschen uns, dass er nicht nur mediale Aufmerksamkeit bekommt, sondern vor allem Anlass bietet, um über Biodiversität und Lebensraumschwund nachzudenken. Für mehr Artenvielfalt, für mehr Lebensräume – und dafür, wie eng wir Mensch und Natur miteinander verbunden sind. Emil kann uns daran erinnern: Nur wenn wir Biodiversität schützen, sichern wir auch unsere eigene Zukunft.

Fotocredits: Armand Colard
Fotocredits: Armand Colard

Auch als Anleger:in Artenschutz berücksichtigen

Der Schutz von Arten wie Elch Emil beginnt im Alltag – und kann sich bis in unsere Finanzentscheidungen fortsetzen. Auf unserer Vergleichsplattform CLEANVEST.org können Privatpersonen bei der Auswahl von Fonds und ETFs unterschiedliche Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigen – darunter auch das Kriterium „Artenschutz“.

So wird es möglich, mit den eigenen Investitionen nicht nur Rendite zu erzielen, sondern auch ein Signal für mehr Biodiversität und den Erhalt von Lebensräumen zu setzen.

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